Abschied nehmen...
Ich laufe ueber die staubige Strasse die an meinem Haus vorbeifuehrt. Das einzige was darauf hindeutet das es eine Strasse ist auf der ich laufe ist der rote Sand. Stets muss ich Steinen ausweichen und dem Fluss der mir mitten auf der Strasse entgegenkommt. Meine jogginrunde kommt mir da schon mehr wie ein Hindernisparkour vor. “Kweku, Kweku, Kweku!” kommt es mir entgegengehallt als ich um die Ecke beige. 5 kleine Kinderkopfe schauen um die Ecke und warten gespannt das ich endlich an Ihnen vorbeilaufe. Sie versuchen mit meinem Tempo mitzuhalten geben jedoch nach einigen Metern auf. Ich schnappe mir den kleinen Helme wir machen ein Huckepackwettrennen ueber Stock und Stein. Eine junge Frau kommt uns entgegen und laechelt. Ich kann Ihrem Gesicht formlich ablesen was Sie denkt:”Verrueckter Weisser…!”, doch das Kinder lachen das ich hinter mir hoere treibt mich an...
In 1 Woche werde ich das alles hinter mir lassen. Meine ghanaische Familie, die Kinder und die blutrote Erde Afrikas die fast schon in meinen Adern fliesst. Ich werde niemals vergessen was ich hier erlebt habe. Ich habe ein Ghana gesehen, anders als in den Nachrichten und News. Eine Welt die mich vieles Neues gelehrt hat, mir die Seite gezeigt hat die kein Nachrichtensender zeigt. Rush-Hour in Accra, Autos ueber Autos, Muellberge die sich auftuermen, Ein Fluss der von Muell verseucht wurde fliesst mitten durch die Stadt, Kinder die unsere Elektroabfaelle aus Europa einschmelzen um die Metalle dann wieder zu verkaufen und dabei die hochgiftigen Gase einatmen, Handys und Laptops die zu Spottbilliegen Preisen an der Strassenecke verkauft werden. Auf der anderen Seite die Savanne, Affenbrotbaume, pralle Sonne, Mangobaume, Palmen und Bananenstauden an jeder Ecke, eine Natur die einem dem Atem raubt.
Eines bleibt…Der Kontinent Afrika und die blturote Erde haben fuer mich etwas faszinierendes, was mich mit grosser Sicherheit wieder hierher zurueckbringen wird auf den schwarzen Kontinent...
Euer Frederic
Ein Tag im Waisenhaus (03.06.10)
Am Samstag morgen machten wir uns auf, um ein Aids-Waisenhaus im Norden Accra's zu besuchen. Das Waisenhaus von Tante Bethlin ist speziell fuer Aidswaisen, Kinder die ein oder beide Elternteile durch Aids verloren haben. Bei einigen Kindern wurde HIV bei der Geburt uebertragen. Gleich bei unserer Ankunft wurden wir schon von strahlenden Kinderaugen empfangen. Mit dabei war auch meine Gitarre und so haben wir erstmal mit "Praise und Worship" angefangen.Nach kurzem kennenlernen war von der drueckenden Waisenhausstimmung auch nichts mehr zu spueren und wir waren sofort Teil der grossen Familie. Besonders ins Herz geschlossen habe ich an diesem Tag Kobby. Kobby ist 6 jahre alt und hat beide Eltern verloren. Vor einem halben Jahr wurde er von einem Auto fast ueberrollt und hat sich beide Beine gebrochen. Seid dem sitzt er im Rollstuhl, laesst sich jedoch von nichts und niemandem unterkriegen. Mit seinen kleinen Haenden bearbeitet er die grossen Raeder des Rollstuhls und saust mit einem breiten Grinsen mitten ins Fussballspiel hinein und schnappt sich den Ball.
In den letzten Wochen haben wir neben den Schulen auch 3 Waisenhauser besucht. Gerade jetzt wo mein Jahr in Ghana langsam zu ende geht sehe ich wie sich ueber die Zeit Beziehungen zu den Kindern aufgebaut haben. Es wird mir schwer fallen all diese neuen kleinen und grossen Freunde zurueckzulassen...:)!
Liebe Gruesse aus Ghana,
Frederic
....mehr Bilder unter Fotos:)!
"He Reigns"
Liebe Familie und Freunde…
Mein Team und ich machen uns auf den Weg Richtung Teshie. Die Schule in der wir Freitags und Donnerstags arbeiten liegt nahe dem atlantischen Ozean. Am Eingangstor werden wir schon sehnsuchtig von einer Menge Kinder erwartet. Wir betreten den Versammlungraum in der sich die ganze Schule einmal die Woche trifft. Der morgen beginnt fuer die Kids von ”HE REIGNS” mit Praise and Worship… 2 Jahre alte Kinder die wie wild im Kreishupfen, hunderte Kids im alter von 5-12 Jahren die mit ganzem Herzen singen und tanzen und den 14-16 Jahre alten Teens, die das ganze Spektakel mit Trommeln begleiten. Schnell werde ich von 20 Kindern umzingelt und es wird ohne Hemmungen an mir herrumgezupft. Hin und wieder zwickt mich auch mal ein kleines Kind um zu testen ob die weisse farbe irgendwie abzubekommen ist…”HE REIGNS” ist eine der 10 Schulen die wir jede Woche besuchen. Es ist unglaublich zu sehen wie sich die kids verandern und jede Woche auf unsere Message reagieren. Jede Woche stehen wir vor mehr als 1000 Schuelern um mit Ihnen “Prais and Worship” zu machen, eine kurze Message zu geben oder ihnen in Kursen Keyboard, Gitarre, Theater und Tanz beizubringen!
Mein Zeit in Ghana nahert sich langsam aber sicher dem Ende zu…Ich bin schon gespannt welche Abenteur auf mich zu Hause warten!
Dank Eurer Unterstutzung konnte ich hier soviel in den letzten Wochen bewegen. Unter anderem sind wir in mehrere Waisenhauser gefahren um Zeit mit den Kindern zu verbringen, Snacks und Drinks zu verteilen und die Kids einfach nur liebzuhaben. Ein ganz besonderer Tag fuer mich war der Besuch eines Waisenhauses fuer AIDS-Waisen. Desweiteren konnte ich einer ganzen Fussballmannschaft Chelsea-Trikots und noch dazu Fussballe kaufen. Die Jungs haben sich tierisch gefreut und werden Euch noch lange in Erinnerung haben…
Ganz Liebe Gruesse und Gottes Segen,
Euer Frederic
Trikots fuer Kids...
Immanuel sagt Danke...
Mein Name ist Immanuel, ich bin 19 Jahre alt und lebe gemeinsam mit meiner Mutter Emma und meiner Schwester Barbara. Ich bin sehr dankbar fuer IHRE Unterstuetzung und das Sie mir ermoeglicht haben meine Schule fortzusetzen!
Ich besuche die St. Paul’s Schule fuer Technik schon seid einem Jahr…Die haelfte dieser Zeit haben ich Ihnen zu verdanken. Die Schule ist im Westen Ghanas, an der Grenze zur Elfenbeinkueste. Mein Traum ist es Inginiuer zu werden und fuer ein Autounternehmen in Accra der Hauptstadt Ghanas zu arbeiten. Es ist noch ein langer Weg dahin und nicht immer einfach. Wenn es auf die Ferien zu geht, dann gehen auch oft meine Lebensmittel die ich in der Schule habe zuende. Ich muss gut mit meinen Lebensmitteln umgehen, da die Mahlzeiten in der Schule sehr klein ausfallen. Ich freue mich jedesmal, wenn ich dann nach 3 Monaten in der Schule meiner Mutter und meine Schwester wiedersehe.
Es ist mein Traum ein Mann nach Gottes Herzen zu werden, wie David und ich habe Ihm versprochen dass ich mich um Beduerftige kuemmern werde, wenn Gott sich um mich kuemmert!Ich will Menschen helfen und hoffe das Gott meinen Traum Inginieur zu werden war macht, sodas ich helfen kann!
Danke fuer Ihre Unterstutzung ! Sie bringen mich meinem Traum Inginieur zu warden ein Stueck naher…
Immanuel
Good Times with Kids....
News
Hey Ihr lieben...
Ich hoffe Ihr hattet ein paar schoene Ostertage. Ich bin Ostersonnatg aufgewacht und wollte mich auf die traditionelle Eiersuche machen, aber hier in Ghana hat man von dieser Tradition anscheinen dnoch nichts mitbekommen...:)!
Ich war in der letzten Woche ein wenig krank, da ich mir bei 35 Grad eine Erkaeltung eingefangen habe. Am letzten Samstag habe ich einen neuen Fussballclub fur Jugendliche gestartet und wir hatten eine sehr coole Zeit zusammen. Unsere 10 Schulen die wir woechentlich besuchen, haben momentan Ferien und deswegen konzentrieren wir uns auf andere Dinge...Einen Wochenendtrip nach Togo zum Beispiel! Wir machen uns am Freitag morgen mit einem Team von ungefahr 30 Personen nach Togo auf, um dort ubers Wochenende zu evangelisieren, Essen und Kleidung zu verteilen. In Togo spricht man franzoesisch! Ich versuche bis zum Wochenende meine franzoesisch Kenntnisse wieder aufzufrischen, aber im zweifelsfall bleiben mir ja immer noch Hande und Fusse...:)!
Nachste Woche konnt Ihr dann auch Bilder und Videos von unserem Togobesuch anschauen...
Ganz liebe Grusse und Gottes Segen,
Frederic
(AllHeart)
Frohe Ostern:)...
The Lion
Jeden Morgen wacht irgendwo in Afrika eine Gazelle auf. Sie weiss das sie schneller rennen muss, als der schnellste Lowe um zu uberleben. Jeden Morgen wacht der Lowe auf. Er weiss das er schneller rennen muss als die langsamste Gazelle oder er wird verhungern. Es ist vollig egal ob Lowe oder Gazelle, wenn die Sonne auf geht bist du besser schon am rennen!
Mir wird bewusst das ich mehr will vom Leben und mehr will von Gott! Ich renne und habe das Ziel fest im Blick...
A Walk in the Park...(10.03.10)
Tokokoe
Ich mache mich auf um mit den Jungs aus meinem Viertel Fussball zu spielen...Es ist Samstag, spaeter Nachmittag. Der Fussballplatz ist menschenleer! Ich fange an fur mich alleine Fussball zu spielen...Es dauert keine 15 Minuten da tauchen von uberall Jugendliche auf! Sie begrussen mich mit einem Lachen auf dem Gesicht. Ich setze mich auf eine Mauer und schaue zu wie die Jungs auf der roten Erde fussballspielen....
Einige Augenblicke spaeter tauchen einige junge Manner auf die sich zu mir setzen und sich untereinander Unterhalten. Ich klinke mich in die Unterhaltung mit ein und finde herraus das sie drogenabhaengig sind. Ein Kilo Marihuana kostet hier 6 Euro erzaehlen mir die Jungs. Wir fangen an uber Gott zu reden und 3 Stunden spaeter sitzen wir alle zusammen und beten...
Auf dem Heimweg komme ich an einem Gebuesch vorbei. Ich rieche Marihuana...Einige Stimmen kommen mir aus dem Gebuesch entgegen. Selbstbewusst gehe ich ins dunkle Gebuesch...Ich treffe Kofi einen jungen Mann. Ich setze mich mit Ihm hin und fange an uber meine Arbeit in Ghana zu reden. Er erzaehlt mir das er mit 12 Jahren angefangen hat das Zeug zu rauchen, kurz nach dem beide Eltern gestorben waren! Niemand hat sich um Ihn gekummert und wenn er Drogen genommen hat konnte er den Schmwerz vergessen...Ich bete mit Ihm! Bevor ich meinen Heimweg fortseze erzahlt er mir das ich wieter fur Ihn beten soll...Er will aufhoren!!!
Ich bin sehr dankbar fur das was ich in Ghana erlebe und freue mich auf meien letzten 4 Monate auf dem schwarzen Kontinent...
Liebe Grusse aus Ghana,
Euer Frederic
Kleine Abenteuer...(20.02.2010)
Ich gehe die staubige Straße zu Edward´s Haus hinunter…Auf dem Weg zum Haus des 12jährigen Jungen, treffe ich einige Kids die ich von meinen letzten Besuchen in diesem Teil Accras noch kenne. Edward kommt mir entgegen und irgendetwas ist anders… Ich habe einen großen Sack Reis mitgebracht! Ungewöhnlicher Weise sehe ich kein lachen auf seinem Gesicht. Zu Hause angekommen erzählt mir seine Mutter das Edward seid einer Woche nicht mehr in die Schule gegangen ist. Sein rechtes Auge ist geschwollen und rot gefärbt. Er wurde geschlagen von dem 40 jährigem Vater eines Freundes. Seine Mutter musste ihn sogar ins Krankenhaus bringen, doch die Medikamente die man ihm verschrieben hat waren zu teuer für Edward und seine Mutter. Hinzukommt das Edwards Mutter selber Medikamente nehmen muss nachdem sie unglücklich gefallen war und mit dem Kopf gegen eine Mauer gefallen war…
Wir sitzen in dem kleinen kahl bestückten Haus, da klopft es an der Tür und ein Kinderkopf schaut um die Ecke. Ein paar Augenblicke später stehen 15 Kids im Alter von 5 bis 13 Jahren, im Zimmer. Die Kids hatten mich ins Haus gehen sehen und wollten uns besuchen. Sie erkundigen sich nach Edward und 2 Minuten später sehe ich 15 kleine Hände ausgestreckt zu Edward. Die Kids beten für Edward und sein Auge!
Bevor ich mich wieder auf den Heimweg mache, lasse ich Edwards kleinen Familie genug Geld für die Medikamente da…
Danke für Eure Unterstützung und Gebete… Es ist wirklich unglaublich wie ich von Euch Unetrstütung erfahre! Wir planen momentan für mehrere Projekte mit Kindern in den nächsten Wochen. Darunter sind Besuche in die Dörfer Ghanas und besuche von mehreren Waisenhäusern in der Hauptstadt Accra…
Ich wünsche Euch allen eine schöne und gesegnete Woche!
Euer Frederic
Kinderlachen
Hallo Deutschland,
Nachdem ich in den letzten 2 Wochen in meine neue Gastfamilie umgezogen bin und in einen neuen Stadtteil gewechselt bin. hat sich einiges für mich verändert…Neue Familie, neue Freunde, neue Umgebung und neue Feuerameisen und Geckos in meinem Schlafzimmer…
Diese Woche haben wir eine Vorschule mit Kindern im Alter von 1-4 Jahren besucht. Jeden Donnerstag besuchen wir die 15 Kids in Deus Cradle Pre-School, um Ihnen Geschichten aus der Bibel zu erzählen, zu singen, zu spielen oder einfach nur „rumzutoben“…„Onkel Kweku…“höre ich die Kinder rufen, wenn ich an der Schule ankomme. Der kleine „Papa“ streckt seinen Kopf um die Ecke und strahlt übers ganze Gesicht. Kinder die weinen, lachen, rennen, schreien und kleine Kämpfe ausgetragen. Nach einer Stunde verabschieden wir uns auch schon und mit uns auch einige Kinder, die anscheinend entschieden haben Mama und Papa zu verlassen und mit uns zu kommen. Der kleine „Papa“ winkt seinen Lehrern und Freunden zu und verabschiedet sich. Er will mit uns kommen, hat er kurzer Hand entschieden. Wir können sein rufen und weinen noch hören, wenn wir ins Auto einsteigen und uns auf den Rückweg machen…
Nachdem im neuen Jahr schon Kindern und Jugendlichen mit Schulgeld geholfen werden konnte, planen wir jetzt verschiedene Einsätze in den Dörfern Ghanas. Mit einem Team von rund 10-15 Helfern, Lebensmitteln und Kleidung werden wir verschiede Regionen Ghanas besuchen. Mir persönlich liegt es am Herzen einige Waisenhäuser in Accra zu besuchen und die Kinder zu beschenken…
Für mich ist jetzt ziemlich genau "Halbzeit" und ich freue mich in meinen letzten 5 Monaten in Ghana noch etwas zu bewegen...
Liebe Grüße aus Ghana,
Ich freue mich von Euch zu hören!
Frederic
Erste hilfe für Schüler (20.01.2010)
Liebe Familie und Freunde,
Nachdem sich viele von Euch gemeldet haben um meine Arbeit zu unterstützen, konnte ich schon erste
Erfolge erzielen. Der ersten Schüler der Hilfe erhalten hat ist ein Teenager namens
Immanuel. Er lebt zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester. Sein Vater hat die Familie
verlassen als Immanuel 3 Jahre alt war. Seitdem hat seine Familie nie wieder was von dem Vater gesehen oder gehört. Seine Mutter ist sehr verzweifelt und kann noch nicht einmal für sich selber
sorgen. Durch die schwierige Familiensituation hatte er anfangs nicht die Möglichkeit in die Schule zu gehen. Am Montag hatte ich ein Treffen mit Ihm, um Ihn kennenzulernen. Ich habe erfahren
dass er schon seit einer Woche nicht mehr in die Schule gegangen ist, da seine Mutter nicht für sein Schulgeld bezahlen konnte. Er leidet sehr unter dieser Situation und ist sehr hilflos. Seine
Mutter weint oft, da Sie sehr hilflos ist und nicht für Ihre Kinder sorgen kann. Immanuel ist mehr als schüchtern und hat kaum Selbstbewusstsein, obwohl er ein sehr netter und
aufgeschlossener Junge ist. Durch Eure spenden konnte Ihm erst einmal geholfen werden und wir haben Ihn heute Morgen zurück in seine Schule geschickt…Bald schon werde ich einen persönlichen Brief
von Ihm bekommen in dem Er sich selber vorstellen möchte und sich auch bedanken will! Ihr seid spitze… Ich hoffe Ihr wisst wie glücklich Ihr Menschen durch Eure Hilfe macht! In den nächsten
Wochen folgen ein Besuch in ein Waisenhaus und eine Outreach in die Dörfer Ghanas...
Euer Frederic
"FELIZ NAVIDAD" 26.12.2009
Geschenke für Kinder
Ganz liebe Weihnachtsgrüße aus dem trockenem und heißen Ghana. Ich habe mein Erwartungen für dieses Fest hier in Ghana sehr früh ganz runter geschraubt, aber Weihnachten ist für mich dieses Jahr ausgefallen, dafür habe ich eine Menge erlebt…Ihr habt es möglich gemacht, dass wir einige Kinder an Weihnachten beschenken konnten:
Wir hatten uns vorgenommen Kinder zu beschenken und haben 50 kleine Geschenkpakete fertig gemacht. Zahnbürste und Zahnpasta, Snacks und Drinks, Taschentücher und Stifte, praktische Dinge die die Kids gut gebrauchen können. Montag morgen sind wir ein Stück aus Accra rausgefahren und haben Spiele, Snacks und Getränke auf einem Fußballplatz aufgebaut. Ich bin in der Zwischenzeit durch die Straßen gelaufen und habe Kinder eingesammelt. Nach 10 Minuten hatten sich auch schon 40 Kinder im Alter von 9-14 Jahren auf dem Fußballplatz versammelt. 2 Stunden mit den Kids, Fußball, Message, Snacks und Getränke brachten leuchten in die Augen der Kinder. Zum Abschied hat jedes Kind ein kleines Geschenkpaket bekommen…IHR HABT ES MÖGLICH GEMACHT! Nach der Zeit mit den Kids ist ein Junge zu mir gekommen und hat mir erzählt das sich niemand um die Kids kümmert…Dank Euch werden weitere Aktionen folgen und ich habe die Kids auch in meinen Saturday-Club eingeladen!
Diese Woche habe ich Besuch von meiner wunderbaren Freundin bekommen, was mir das Weihnachtsfest direkt glücklicher macht…Gemeinsam mit Ihr habe ich Weihnachten mehr oder weniger in der Gemeinde verbracht. Am 24. Haben wir Kids und Jugendliche in die Gemeinde geholt um gemeinsam mit Ihnen ein Weihnachtsparty zu feiern. Kicker, Billiard, Fußball, Basketball, Snacks und Drinks und jede Menge Spaß!!!
Am 25. war „Feeding the Hungry“ in unserer Gemeinde…700 Kinder und Frauen die ohne uns „Royalhouse Chapel“ ein trauriges Weihnachten hätten. Es wurde zusammen gesungen, getanzt, gespielt und gegessen. Am Ende wurde Kleidung verteilt…
Mir ist hier in Ghana bewusst geworden das Weihnachten von Menschen erfunden wurde. Wir feiern nicht die Geburt von Jesus, dem Beginn des größten Rettungsplan der Menschheitsgeschichte, sondern wir feiern uns selbst…Ich bin unglaublich froh, dass ich gemeinsam mit Eurer Unterstützung diesen Menschen helfen kann…
Danke!!!
Jesus war nicht der nette Junge von neben an, Er war nicht mit den frommen, Er war nicht der Mann mit Sandalen und langen Haaren…Er kam für die Gesetzlosen und ist der größte Held von allen!!!
Euer Frederic
Brace Hill School
Assembly Brace Hill
Mein Abenteuer in Ghana geht weiter auch wenn Ihr seid 1 Woche nichts mehr von mir gehört habt…Das liegt daran das ich mit einigen Krankheiten zu Kämpfen hatte! Ich bin unendlich dankbar für die vielen Antworten auf meinen Aufruf Kinder in Ghana zu unterstützen. Euer Geld ist gut angelegt das versichere ich Euch! Ich werde einen Teil des Geldes verwenden um ein Projekt für Kinder zu gründen, in dessen Rahmen Patenschaften für Kinder übernommen werden. Bald schon hoffe ich Euch hautnahe Berichte über Kinder und Familien zu schicken die Hilfe erhalten…In diesem Bericht werde ich Euch eine der vielen Schulen vorstellen zu denen wir wöchentlich gehen:
Brace Hill ist eine Schule im Norden Accras. Hier werden ca. 120 Kinder im Alter von 2-12 Jahren unterrichtet. Die Kinder im Alter von 2-4 Jahren besuchen noch die Pre-School(Vorschule). Wir arbeiten hauptsächlich mit den älteren Schülern. 2 Mal wöchentlich besuchen wir Brace-Hill und wir haben jedes Mal eine Menge Spaß. Jeden Mittwoch morgen dürfen wir die wöchentliche Assembly leiten. In der „Assembly“ kommen alle Schüler zusammen um Gottesdienst zu feiern und Ghanas Nationalhymne zu singen. Immer dabei ist meine Gitarre, worüber sich die Kids sehr freuen und so starten wir auch immer mit einigen „Kids-Action-Songs“, Lieder bei denen die Kinder mit allem mitmachen können was sie haben. Nach den Liedern geben wir den Kids eine kurze Message z.B. über die Schöpfungsgeschichte. Wir bereiten uns immer auf die „Assembly“ vor, da man sich bei den kids nicht vorne hinstellen kann und einen trockenen Vortrag halten. Wir basteln, studieren ein Theaterstück ein, überlegen uns Lieder oder benutzen Praktische Gegenstände um den Kids etwas beizubringen. Das ist teilweise viel Arbeit, aber so bleibt auch sehr viel bei den Kindern hängen von dem was wir Ihnen erzählen.
Donnerstags kommen wir zu Brace-Hill um bei Ihren Clubs zu helfen. Hier geht es wirklich zur Sache, von traditionellem Tanz, Choreografie, Lunch-Club bis zu Marschieren. Mein absoluter Lieblingsclub ist traditioneller Tanz! Begleitet von Bongos, einem Kinderchor und afrikanischen Rythmen, tanzen die Kinder alte traditionelle Tänze. Hier kann ich auch noch viel lernen und so finde ich mich oftmals tanzend zwischen den Kindern wieder…Wir sind keine Lehrer, wir versuchen Beziehungen zu den Schülern aufzubauen und Sie näher an Gottes Herz zu bringen!
Die letzten Wochen waren vor allem durch meine Krankheit sehr herausfordernd für mich, aber ich lerne Afrika zu lieben. Nicht die Sonne oder das Essen, aber die Menschen und vor allem die kinder!
Ganz liebe Grüße an EUCH…
Jetzt wo es auf Weihnachten zu geht vermisse ich Euch besonders,
Euer Frederic
Geburtstags-Aktion
Kids aus meiner Umgebung
Liebe Familie und liebe Freunde in Deutschland,
Ich bin absolut überwältigt über die Spendenanfragen die ich wöchentlich bekomme. Das bedeutet mir unendlich viel, da mir sehr oft die finanziellen Mittel fehlen um Kindern und Familien in Ghana zu helfen. Ich bin so stolz darauf Freunde und Familie wie Euch zu haben, die das Leben von Kindern in Ghana ein wenig glücklicher gestalten wollen …
Am 29. November feier ich meinen Geburtstag in Ghana und kann leider nicht bei Euch sein. Aber vielleicht wollt Ihr mich ja trotzdem beschenken…Ich würde mich riesig freuen wenn Ihr zu meinem Geburtstag Kinder in Ghana unterstützt! Wenn Ihr Spenden möchtet funktioniert das folgender maßen…Ihr schickt Euer Geld und dürft/sollt den Verwendungszweck angeben. Schulgeld, einen Fußball, Geld für Lebensmittel oder auch ein paar Fußballschuhe können die Kinder immer gut gebrauchen. Aber ich möchte Eurer Kreativität keine Grenzen setzen…Womit auch immer Ihr den Kindern in Ghana eine Freude machen wollt, Ihr seid herzlich willkommen. Ich werde Euch ganz persönlich als Dankeschön ein Foto von Eurem Geschenk und dem glücklichen Kind schicken…
Ich blicke auf die ersten 2 Monate in Ghana zurück und bin einfach nur überwältigt was ich in dieser Zeit erlebt habe…Unendlich dankbar bin ich dafür das ich diesen kleinen Persönlichkeiten helfen darf. Mein Handy klingelt ununterbrochen durch Kids die mich zu den unmöglichsten Zeiten anrufen, seid dem ich letzte Woche meine Nummer an die Tafel geschrieben habe.
Natürlich gibt es Tage an denen ich die Heimat vermisse, aber für ein Lachen der Kinder ist es das alles Wert. In 2 Wochen starte ich ganz offiziell meinen „Saturday-Club“ für Kids im Alter von 12-14 Jahren. Wir sind bereits mit zwei Schulen in Kontakt getreten die uns hoffentlich die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Bis jetzt bin ich Samstags mit Snacks und zu trinken losgezogen und hab die Kinder einfach auf der Straße eigesammelt und bin zum nächst gelegenem Fußballplatz gegangen. Allein das war schon ein riesen Erfolg nach den ersten beiden Samstagen sind es schon über 20 Kids.
Ich bin Gott unendlich dankbar für das was ich hier erleben darf und kann sagen(Philipper 4,13): „Ich vermag alles durch den der mich stak macht!“…aber nur durch Gottes unendlich große Gnade! Für jeden kleinen Lichtblick in meinem Abenteuer in Ghana, gebührt Gott die Ehre! Danke das Ihr Kinder und Jugendarbeit in Ghana unterstützt, indem ihr hinter mir steht!
Ich sende Euch allen ganz liebe Grüße und Gottes Segen aus Ghana,
Euer Frederic
"Akwaaba"
„Herzlich willkommen“ wurde ich am Samstag von den Kids mit denen ich regelmäßig meinen Samstag morgen verbringe. Diesen Samstag habe ich meinen „Saturday-Club“ gestartet. Ein Club indem ich Zeit mit Kids im Alter von 10-15 Jahren verbringe. Ich stelle Drinks und Snacks und wir spielen Fußball, haben Spaß und ich gebe den Kids eine kurze Message. Diesen Samstag habe ich Ihnen von David erzählt, der trotz Mord und Ehebruch ein Mann nach Gottes Herzen war weil er Gott von ganzem Herzen angebetet hat…Wir hatten jede Menge Spaß und die Kids haben sich riesig gefreut das ich mir für sie Zeit genommen habe!
Unsere letzten 2 Wochen in unserem Team waren sehr gut. Wir sind schon in allen Schulen gewesen mit denen wir zusammenarbeiten. Diesen Freitag habe ich meine Handynummer an die Tafel geschrieben und den Teens gesagt das sie mich anrufen können wann immer sie Lust haben zu quatschen oder etwas auf dem Herzen haben. Jetzt bekomme ich jede Menge Anrufe von Schülern. Für mich ist das eine gute Möglichkeit eine Beziehung zu de Schülern aufzubauen und Ihnen bei Problemen zu helfen.
Mir macht meine Arbeit sehr viel Spaß und Freude, aber es bleibt wenig bis gar keine Zeit für andere Dinge...Deswegen brauche ich viel Kraft und Gottes Hilfe!
Viele Liebe Grüße aus dem fernen Ghana...
Euer Frederic
Neue Fotos und Vidoes 06.11.09
Assembly at Brace Hill
Hey Ihr Lieben,
Nach meinem letzten Bericht haben mich viele von Euch angeschrieben, die gerne ganz gezielt helfen wollen. Ich freue mich sehr, dass Ihr mein Leben in Ghana mit Spannung verfolgt und auch helfen wollt. Ich werde mir bis nächste Woche überlegen wie ich das umsetzen kann. Wer möchte kann dann ganz gezielt Spenden, beispielsweise für eine Patenschaft oder auch einfach für einen Fußball mit dem Ihr Kinder glücklich machen wollt. Ich werde dann speziell für Euch, Fotos z.B. von dem Kind und dem Fußball den Ihr ermöglicht habt machen, damit Ihr auch seht wo Euer Geld landet!
In dieser Woche waren wir wieder in unseren 4 Schulen und haben dort Assemblies geleitet. Wir singen, tanzen und bringen den Kindern spielerisch Dinge über Gott bei. Es ist echt überwältigend wie die Kinder vor allem mich aufnehmen. Alle wollen den Weißen Mann einmal anfassen. Da bricht leicht einmal eine Massenhisterie aus…Heute erst wurde ich von Kindern im Alter von 2-4 Jahren mit einem euphorischen „Oubrunie, Oubrunie, Oubrunie“(weißer Mann) empfangen. Das wichtigste ist aber das wir uns Zeit für die Kinder nehmen und ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Insgesamt haben wir 8 Schulen mit denen wir zusammen arbeiten. Wir haben 2 Teams, „Team Eagel“ und „Team Wave“. Jedes Team hat 4 Schulen die wir 1 bis 2 mal wöchentlich besuchen. Wir nehmen leiten einmal wöchentlich eine Assembly (Schulversamlung) und nehmen außerdem an den Clubs teil die für die Kids angeboten werden.
Am Wochenende bin ich wieder mit Eduard unterwegs gewesen. Diesmal hat er seinen Freund Coffey mitgebracht. In zwei Wochen werde die Samstags treffen zu einem Kids-/Jugendtreff ausweiten. Es wird Snacks, Drinks, Spiele und eine kurze Message aus der Bibel geben. Bin gespannt wie das ankommen wird…Nach nun fast 2 Monaten in Afrika fühle ich mich schon sehr wohl. Morgens stehe ich 3 mal die Woche um 4 Uhr auf, um dann abends zwischen 6 und 7 nach Hause zu kommen. Unsere Arbeit macht viel Spaß, ich freue mich aber auch für die wenigen Sunden in der Woche die ich dann für mich habe. Ich merke wie Gott in meinem Leben arbeitet und ich meinem Ziel dem ich nachjage „ein Mann nach Gottes Herzen“ zu werden immer näher komme.
Es gibt auch NEWS FÜR EUCH…Ab sofort könnt Ihr auch hoffentlich wöchentlich neue Videos auf meiner Website finden. Habe schon einen kurzen ausschnitt von dem Outreach im Norden Ghanas hochgeladen…
Danke das Ihr mich durch E-Mails, Anrufe, Gebete und Geld unterstützt! Ihr macht es mir möglich die Welt von Kindern in Ghana ein kleines Stückchen glücklicher zu gestalten…
Liebe Grüße und Gottes Segen aus dem fernen Ghana
Euer Frederic
Die Traurige Seite Afrikas 28.10.09
Ich hoffe Ihr habt meine bisherigen Berichte und Abenteuer aus Ghana genossen und beim Lesen Euren Spaß gehabt. Ich habe mir Mühe gegeben unterhaltsam und lustig zu schreiben. Es ist an der Zeit Euch von der traurigen Seite Afrikas zu Berichten! Ich habe 2 Berichte geschrieben, da die Fortsetzung nicht unbedingt für Kinder und schwache Herzen gedacht ist. Der 2te Bericht heißt „WIE EIN AUGENBLICK ALLES VERÄNDET!“…Ihr findet den Bericht direkt im Anschluss an diesen!
Am Dienstag Morgen bin ich mit 60 Mitgliedern meiner Gemeinde „Royalhouse Chapel“, darunter Pastoren, Sänger, Ärzte und Krankenschwestern mit dem Bus in den Norden Ghanas aufgebrochen. Mit im Gepäck Unmengen von Medikamenten, Lebensmitteln und Kleidung. Ich habe mich auf Leid und Armut gefasst gemacht, aber das was ich erlebt habe hat alles übertroffen was ich mir jemals vorstellen konnte. Angekommen am Dienstag Abend in Navrungo einem 5000 Menschen Dorf, sind wir zu Fuß 10 Minuten in die Savanne gegangen, wo wir unsere Lodge antrafen in der wir für 3 Tage unser Quartier einrichteten. Den Mittwoch haben wir damit verbracht Bühne, Technik und Stühle für die Gottesdienste die wir jeden Abend mit ca. 2000 Menschen unter freiem Himmel feierten. Am Donnerstag morgen sind wir dann mit dem Bus eine halbe Stunde ins Nirgendwo gefahren, bis wir an eine Schule mitten in der Graslandschaft Ghanas ankamen. Dort wurden wir von über 1000 Schülern im Alter von 5-18 Jahren empfangen, die aus der ganzen Umgebung kommen mussten, da man nur vereinzelt kleine Häusersiedlungen sah. Dort bauten wir Tische für Doktoren, Krankenschwestern und Ärzte auf. Während etwa immer 50 Kinder darauf warteten untersucht zu werden. War ich gemeinsam mit 4 anderen Leuten aus meinem Team dafür verantwortlich die restlichen ca. 800 Schüler zu unterhalten und zu unterrichten. 10 Minuten später fand ich mich gemeinsam mit Rahel einer jungen Frau aus Canada vor über 100 Schülern wieder. An diesem Tag konnten 1500 Schüler und Frauen von unserem Ärzte und Schwestern Team behandelt werden und mit Medikamenten versorgt werden. In der ganzen Umgebung gibt es ein einziges Krankenhaus, in dem es einen behandelnden Arzt gibt. Wenn man Montag ins Krankenhaus geht, dann hat man Glück wenn man Freitag auf den Arzt trifft.
Kommen wir aber nun zu dem Tag der mein Leben verändert hat…Am Freitag morgen brachen wir wieder mit unserem Bus zu der Schule auf an der wir schon am Vortag waren. Von dort aus brachten wir zu Fuß Medikament, Lebensmittel und Kleidung in eine kleine Siedlung die etwa 1km entfernt lag. An diesem Tag behandelten wir ausschließlich Frauen und Kinder und so erwarteten uns schon hunderte Frauen in jedem Alter. Fast jede hatte ein bis drei Kinder dabei. Von weit her waren unzählige Menschen gekommen! Darunter die unglaublichsten Krankheiten…Ein 10 jähriger Junge mit Elefantiasis, eine Krankheit hervorgerufen durch einen Mückenstich. Sein rechtes Bein war fast so groß wie sein ganzer Körper. Ein 5 Jahre alter Junge der von seiner 14 jährigen Schwester gebracht wurde. Die Eltern der beiden hatten sie vor 2 Jahren verlassen um in der Hauptstadt Ghanas Arbeit zu suchen, seitdem haben die beiden Kinder nichts mehr von den Eltern gehört. Das Gesicht des kleinen Jungen war von Würmern entstellt und bei seinem Anblick habe ich mich erschrocken. Dieser Junge hat in seinem ganzen Leben keine Liebe erfahren, da er von allen abgelehnt wird. Er hat sich noch nie im Spiegel gesehen und weiß nicht warum andere ihn ablehnen. Er weint ununterbrochen und reagiert auf niemanden außer seiner 14 jährigen Schwester die sich alleine um ihn kümmert. Ich habe alle meinen Mut zusammen genommen und mich zu diesem Jungen gesetzt und meine Hand ausgestreckt, aber er ist zurückgewichen da er Kontakt nicht gewöhnt ist. Ich habe immer noch das Gesicht dieses Jungen vor meinen Auge. „Royalhouse Chapel“ wird diesen Jungen adoptieren und nach Accra holen um ihm dort mit allem Nötigen zu helfen…
Viele Kinder hatten Geschwüre am ganzen Körper und die Anzahl der Menschen war unglaublich. Ich begann meine Arbeit damit gemeinsam mit einer Krankenschwester und einigen andern Medikamente gegen Würmer an Kinder zu verteilen. Von 2000 Menschen die ich an diesem Tag gesehen habe, war niemand darunter der auch nur annähernd meine Statur hatte. Babys mit Malaria die über 40 Grad Fieber haben…
Wie ein Augenblick alles verändert! 28.10.09
Eines der Babys die knapp dem Tod entkamen
Mitten im“ Nirgenwo“ der Graslandschaft Nord-Ghanas…2000 Menschen die unzählige Meilen auf sich genommen haben um Hilfe zu bekommen. Menschen mit Geschwüren am ganzen Körper, ein 10 jähriger Junge mit einem Bein fast so groß wie sein ganzer Körper(Elefantiasis Folge eines Mückenstiches), ein 5 jähriger Junge dessen Gesicht von Würmern völlig entstellt wurde. Ich nehme mir Wasser und beuge mich zu einigen Kinder hinunter. Ein 2 jähriges Mädchen wankt zitternd auf mich zu. Ich strecke meine Arme aus und das Mädchen bricht in meinen Armen zusammen. Das Mädchen hat 41 Grad Fieber und ist halb Tot. Ich halte dieses Mädchen in meinen Armen und ziehe es vorsichtig aus. Mit nassen Tüchern wickel ich den kleinen Körper ein um das Fieber zu senken. Das Mädchen weint nicht, es zittert und wimmert nur. Es hat seit Tagen nichts mehr gegessen und hat noch nicht einmal die Kraft um zu weinen. Vorsichtig gebe ich dem Mädchen zu essen. Ich fühle ihren Puls und kann die Herzschläge nicht zählen da ihr Herz rast. Sie kann nur wimmern…Ich schaue ihr in die Augen und weine. Alleingelassen von ihren Eltern kümmert sich eine 90 Jahre alte Frau um das Mädchen, die sich selber kaum auf den Beinen halten kann. Über 45 Minuten halte ich das Mädchen in meinen Armen. Ich bete, singe um sie zu beruhigen und weine…Nachdem sie gegessen hat, können wir ihr Medikamente geben. Eine Spritze dessen Nadel eigentlich für Erwachsene bestimmt ist. Das Mädchen leistet nur schwachen wiederstand. Das Fieber ist Mittlerweile auf 38 Grad gesunken. Ich stehe auf und gehe zu den Müttern die ihre Kinder auf dem Rücken tragen. 10 Sekunden später habe ich das nächste Kind im Arm. Fieber über 40 Grad. Es hat Malaria. 2 Euro kosten die Medikamente die Malaria zu einer einfachen Grippe werden lassen und das Kind wäre nach 3 Tagen wieder Topfit…2 Euro sind viel! Niemals werde ich diesen Tag vergessen und mir geht die Frage nicht aus dem Kopf was wäre mit diesen Babys passiert wenn wir an diesem Tag, zu dieser Zeit nicht dagewesen wären? Nur ein Freitag, nur ein Dorf, nur einige Frauen und Kinder…in AFRIKA!!!
Eine Woche in der Savanne 20.10.09
Hallo liebe Freunde meines Ghana-Blogs,
Morgen fruh werde ich mit 60 Leuten und meinem Team in den Norden Ghanas aufbrechen, um dort auf einem Outreach in Dorfern Lebensmittel und Kleidung zu verteilen. Ausserdem fahren viele Arzte und Krankenschwestern mit, um vor Ort Medizinische Hilfe zu leisten...Bevor das Abenteur losgeht, liegt eine Tagesbusfahrt vor uns, bei der wir mit dem Bus durch ganz Ghana in den Norden reisen...Wir uberqueren dabei die Berge und fahren auf sehr bescheidenen Strassen!Mit im Gepack ist auch meine Kamera und ich werde viele Bilder und Aufnamen machen, um Euch an diesem Abenteuer teilhaben zu lassen!Bitte denkt und betet diese Woche fur mich damit wir eine gute Zeit haben wahrend wir den Menschen helfen...
Am Samstag habe ich die Familie des 12 jahrigen Jungen besucht und er hat mir seine Mutter vorgestellt, sein Vater hat die Familie verlassen als Eduard geboren wurde und jetzt leben sie in einer Ruine...Das hat mich tief getroffen!Ich habe Eduard zum Essen eingeladen, aber nach ein paar Bissen konnte er schon nichts mehr essen weil er es nicht gewohnt ist viel zuessen zu haben...Sie essen nur eine Malzeit am Tag, da sie nicht genugend Geld haben um sich Reis und andere Lebensmittel zu kaufen...Er hat den Rest seines essen einpacken lassen, um es seiner Mutter zu geben! Ich werde mich jeden Samstag mit Eduard treffen und mich um Ihn kummern. Er will ein Mann nach Gottes Herzen werden und ich will Ihm dabei helfen!
Da ich diese Woche in den Norden fahre werde ich erst nachstes Wochenende wieder einen Bericht schreiben konnen...Ich freue mich aber schon auf die kleinen Abenteuer die in der Savanne und den Dorfern auf mich warten!
Liebe Grusse und Gottes Segen aus Ghana,
Frederic
Von kleinen Wundern und Rückschlägen 12.10.09
La Badi Beach
Liebe Freunde und ineressierte Leser meines Ghana-Blogs,
Es sind jetzt 2 ½ aufregende Wochen die ich schon weit weg von der Heimat verbracht habe…Das Haus in dem ich lebe teilen wir mit Spinnen, Kakerlaken, Geckos und Ameisen und trotzdem geht es mir hier sehr gut. Ich lebe mich immer besser in Ghana ein und spreche schon ein paar Worte in „Tchee“ der lokalen Sprache.
Am Montag war ich auf dem Fußballplatz, um mit den „Monday-Stars“(das sind die besten Fußballer aus meinem Stadtteil) Fußball zu spielen. Dort habe ich Eduard kennen gelernt, einen 12 Jahre alten Jungen der alleine mit seiner Mutter und seiner Schwester in den Blocks wohnt. Sein Vater ist abgehauen als er geboren wurde…das hat er mir unter Tränen erzählt als er vor einigen Tagen vor meiner Tür stand, weil er sich Sorgen um seine Mutter macht die an einer Lungenkrankheit leidet. Ich habe mit Ihm gebetet und Ihn getröstet. Er hat mir auch erzählt, dass er gerne mal Pastor werden will, weil er sich wünscht ein Mann Gottes zu werden. Ich werde mich öfter mit Ihm als eine Art Mentor treffen um ihm zu Helfen, einfach Spaß zu haben und über Gott und die Welt zu reden. Eduards Geschichte ist in Ghana leider nur eine von vielen…
Jetzt nach 2 Wochen hat mich auch die Malaria erwischt, womit für mich zu rechnen war(tut mir leid MamaJ)! Es gibt aber keinen Grund sich viele Sorgen zu machen, da ich ja bei einem Arzt untergebracht bin und auch noch genügend Medikamente gegen Malaria im Gepäck habe. Ich lag zwar die ganze letzte Woche flach, bin aber schon wieder ganz fit. Grandma hat mir eine Suppe gekocht, die mir wieder Kraft geben sollte…Nach dem ersten Schluck schossen mir schon die Tränen in die Augen. So stelle ich mir den Zaubervertrank aus Asterix und Obelix vor, unglaublich scharf. Genau genommen das schärfste was ich in meinem jungen Leben gegessen habe und ich habe mich schließlich schon durch Mexikanische, Chinesische und Ungarische Küche gegessen die ja bekanntlich gerne scharf essen. Ich bin mir nicht ganz sicher welche Taktik Grandma mit dieser Suppe verfolgt. Eventuell versucht sie die Malariaerreger zu verbrennen…haha! Nebenbei ist zu sagen das die Suppe übrigens sehr lecker war, Ihr verzehr jedoch sehr schweißtreibend. Ich habe herausgefunden das in Ghana auch Hunde gegessen werden und manchmal kann ich wirklich nicht sagen was Grandma da für ein Tier in der Pfanne grillt…Aber habe mir sowieso vorgenommen alles mal zu probieren!!!
Wie Ihr seht habe ich meinen Humor trotz Malaria nicht verloren und bitte Euch, in nicht allzu große Panik zu verfallenJ! Ich habe hier mal einen Link eingefügt unter dem Ihr genaues über die Erkrankung hinzugefügt, da ich mir sicher bin das allein jetzt die wildesten Gedanken in euren Köpfen herrumschwirren…J: http://de.wikipedia.org/wiki/Malaria
Ich wünsche Euch allen eine gesegnete Woche und kann Euch gar nicht genug danken für den Zuspruch den Ihr mir durch Spenden, Gebete, und Zuspruch zukommen lasst. DANKE!!!
Ich wollte Euch einfach an meiner kleinen Misere teilhaben lassen damit Ihr mich eventuell im Gebet unterstützen könnt. Vielleicht kann ja der ein oder andere dafür beten das es mir schnell wieder besser geht!
Ganz liebe Grüße aus dem fernen Ghana,
Euer Frederic/Kweku
Die kleinen Abenteuer des "Kweku"... 03.10.09
Waschtag...:)
Es sind jetzt genau zwei Wochen vergangen seitdem ich die geliebte Heimat verlassen habe, um auf dem schwarzen Kontinent für ein Jahr zu leben und mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten…Eine Woche bin ich jetzt schon hier und ich habe schon viele neue Freunde gefunden! Wenn ich hier abends durch die Straßen gehe dann höre ich meinen Namen „Kweku“ und ein Kopf guckt um die Ecke und winkt mir zu…Das kommt daher, dass ich endlich eine Fußballmannschaft in meinem Viertel gefunden habe! Nur 5 Minuten von meiner Gastfamilie sind ein paar Wohnblocks gegen die jedes Massenquartier in Deutschland, wie das HILTON oder Ritz aussieht…Mitten zwischen diesen Blocks ist ein Fußballplatz…Naja eigentlich nur 2 Tore und viel Asche, Sand und SteineJ! Hier habe ich vor ein paar Tagen viele neue Freunde gefunden als ich mit den Kids und Jugendlichen eine Runde gespielt habe…Grade komme ich vom Platz, wo ich mit ein paar Kids gekickt habe…und zwar Barfuß auf Asche und Steinen, mit einem Ball den jedes Kind in Deutschland links liegen lassen würde, da er längst schon kaputt ist! Was soll ich sagen, wir hatten jede Menge Spaß und die Kids haben mich sofort ins Herz geschlossen…
Wie ich schon in meinem letzten Bericht erzählt habe, kocht Grandma ziemlich gerne, gut und ausgiebig…wogegen ich grundsätzlich überhaupt nichts habe, aber Tatsache ist das Sie immer für 3 Personen kocht und dann erwartet das ich alles esse…J! Ich habe versucht immer alles aufzuessen, aber der Schuss ging nach hinten los, denn das nächste Mal war es dann noch mehr! Man ist hier wirklich sehr sehr gut zu mir und mir fehlt es an nichts, auch wenn wir sehr einfach wohnen!
Spidy die Spinne die im Badezimmer wohnt war diese Woche auf einmal verschwunden, genauso wie die Geckos…Ich habe mich schon gefreut das Stille-Örtchen mal ganz für mich zu haben, aber die Freude hielt nicht lange an! 2 Tage später war Spidy wieder da und zwar doppelt so groß…warscheinlich hat sie sich einen Festschmaus aus den Geckos gemacht! Spidy und ich behandeln uns nach dem Motto „Leben und Leben lassen“…Und das klappt ganz gut!
Baby Nana hat jetzt laufen gelernt und rennt den ganzen Tag durchs Haus rum und ruft „brum brum“…Hin und wieder ist dann auch ein Augenblick der Stille! Meistens dann wenn Nana über seine kleinen Beine stolpert! Nana kommt mich auch gerne mal in meinem Zimmer besuchen und will dann auf mein Bett klettern…ganz wichtig Windel checken, denn Nana hat gerne mal die Hose voll! Einmal hat Nana mir tatsächlich schon ans Bein gepinkeltJ, aber das habe ich ihm sofort verziehen, schließlich ist er ja meine einzige Unterstützung in einem Frauenhaushalt. Mit Grandpa ist nicht mehr zu rechnen da er es vorzieht den ganzen Tag zu schlafen und zu essen!
Ich hatte diese Woche auch meine erste Erfahrung mit öffentlichen Verkehrsmitteln…Das war ein Abenteuer…Das sind Busse die ungefähr so groß sind wie ein VW Bus, nur eben im dreckigsten Zustand den ihr euch nur vorstellen könnt! Es gibt hier auch keine Bestimmten Zeiten an denen die Busse fahren. Man stellt sich einfach an den Straßenrand und dann dauert es keine 2 Minuten bis so ein Bus vorbeifährt. Aus dem Fenster hängt ein junger Mann der das Ziel des Busses buchstäblich rausbrüllt! Wenn du mitfahren willst winkst du einfach und der Bus hält an und du kannst einsteigen. Als ob ein schrottreifer VW-Bus vollgepackt mit Menschen nicht schon genug Abenteuer währe, nimmt der Fahrer immer wieder mysteriöse Abkürzungen über Wege in denen man in Deutschland nicht mal mit dem Fahrrad fahren würde, da Sie gut als Motor-Cross Strecken dienen könnten! Bis jetzt bin ich immer angekommen und alle helfen mir bereitwillig!
Ab morgen geht meine Arbeit los und wir treffen uns um 9 Uhr in unserem Büro, das sich in der Gemeinde befindet. Das heißt aufgestanden wird um 6 Uhr, da ich ungefähr 2 Stunden brauche, auf meiner Abenteuerlichen Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Heute war in Royal House Chapel, unserer Gemeinde der Start einer großen Convention…Die „ Convention of Saints“ dauert eine ganze Woche und fängt jeden Tag um 16 Uhr an und dauert bis ca 10 Uhr abends. Die Vormittage verbringen wir mit den Vorbereitungen auf die Unterrichtsstunden und Veranstaltungen die wir in zwei Wochen anfangen! Der erste Eindruck war sehr chaotisch, aber mittlerweile habe ich mich schon gut eingelebt! Ich hoffe es geht Euch allen gut. Schreibt mich doch mal an wenn Ihr Lust habt. Ich versuche alle Nachrichten und E-Mails zu beantworten…Danke das Ihr mich Unterstützt, hinter mir steht und/oder Euch für mein Abenteuer in Ghana interessiert…
Liebe Grüße und Gottes Segen Frederic/Kweku
Erstes Lebenszeichen aus Ghana 26.09.09
Blick aus dem Flugzeug auf den "Lake Volta"
Hallo Deutschland…“Je me frai Kweku“
Mein Ghanaischer Name ist Kweku…
Es ist jetzt Sonntag abend…Ich bin in Ghana und liege in meinem neuen Bett im Haus meiner Gastfamilie!
Nach 6 Stunden Flugzeit über viel Wasser und viel Sand bin ich um 15:30 Uhr Ortszeit in Accra angekommen. Aus dem Flugzeug ausgestiegen wurde mir schnell klar:“Gut das ich keine Jacke mitgenommen habe!“ , denn es war nicht nur sehr warm sondern auch schwül. Empfangen wurde ich von Mawunyo, meiner Teamleiterin, die mich direkt im zum nächsten Burger Haus brachte wo ich meinen hunger nach drei Wochen Toast und Beans in England stillen konnte. Auf dem Weg dort hin begegneten mir jede Menge neue Eindrücke. An jeder Ampel an der man anhält kommen sofort bis zu 10 Ghanaer die dir die verschiedensten Lebens- und Haushaltsmittel verkaufen wollen. Man kann hier alles auf der Straße bequem aus dem Auto kaufen…sollte man aber nicht, denn grade diese Lebensmittel sind nicht die besten. Außerdem gibt es jede Menge Leute die Betteln. Alte Frauen im Rollstuhl, Männer die keine Beine mehr haben und sich auf Skateboardartiegen Fahrzeugen bewegen…Man weiß gar nicht wie man mit dieser Situatuion umgehen soll! Man will ja schließlich helfen, deswegen bin ich auch hier, aber man kann nicht allen/allem gerecht werden!
Ghanaer sind höchst Gastfreundlich und sehr zuvorkommend...Das gilt jedoch nicht im Straßenverkehr, wie ich gleich bei meiner Fahrt zur Gastfamilie erleben durfte. Die meisten Leute haben immer eine Hand auf der Hupe. Das ist auch überlebensnotwendig wie ich später herrausfand, denn zu Hupen bedeutet bemerkt zu werden und zu überlebenJ!
Meine Gastfamilie wohnt etwas ländlicher, ein Stück außerhalb Accras...und je weiter wir uns vom Zentrum Accras entfernten, desto bewusster wurde mir das ich der einzige Weiße weit und breit bin! Die Menschen sind sehr freundlich und begrüßen dich sofern du dich Ihnen gegenüber als freundlich erweißt. Sie warten erst ab…Auf dem Weg zur Gastfamilie fuhren wir durch Märkte und Slums. Endlich am Haus angekommen wurde ich von Ekwia(einer jungen Frau), Nana(einem kleinem Baby), Grandpa(der Name erklärt sich von selbst), Grandma(wunderbare Köchin) und Dr. Anas(meine „Gastmama“) in Empfang genommen. Gleich mein erster „Badezimmer“ besuch wurde von einer großen seltsamen Spinne und einigen Geckos beobachtet. Fließendes Wasser haben wir nicht, da es hier Probleme mit der Wasserversorgung gibt und so wird mit Eimern geduscht was mir nicht unangenehm ist sondern eher eine Art „Flair“ erzeugt. Bei meiner Gartenbesichtigung kamen mir gleich einige Leguane, riesen Spinnen und einige Hühner entgegen. Der Garten ist von einer großen Mauer umgeben und beherbergt Bananenstauden, Mangobäumee und Mais. Wer mich kennt der weiß das ich nicht der größte Fan von Spinnen bin. Die ersten beiden Spinnen haben mich noch ein wenig erschreckt aber spätestens nach der dritten oder vierten merkt man…ES HAT KEINEN SINN!Es sind einfach zu viele und man findet sich schnell mit seinen neuen Nachbarn abJ!Hab übrigens noch nicht unter mein Bett gekuckt und werde es auch nicht…;)
Die Familie ist sehr nett…Baby Nana bevorzugt es den ganzen Tag nackt rumzukrabbeln, Grandpa ist sehr alt und nicht mehr der fitteste, heckt aber gerne auch mal was aus, Abna ist die Mama von Baby Nana und kocht das Essen…Gleich heute morgen sind wir zur Gemeinde gefahren und da war eine Megaparty im Gange. Hier weiß man wirklich wie Gottesdienst gefeiert wird. Es war ein bischen seltsam von etwa 2000 Gottesdienst besuchern der einzige Weiße zu sein, aber es alle sind sehr nett zu Dir! …………………………………….Zuhause angekommen gab es Mittagessen. Zum eingewöhnen soll ich die ersten 2 Wochen erstmal langsam anfangen mit dem Essen. Deshalb gab es heute erstmal Octopus, Hähnchen, Pommes, Reis, Frikadellen und Bohnen…Ja alles auf einmal…. nach der zweiten Portion war ich schon sehr zufrieden, aber den Deal hatte ich nicht mit Mama Anas gemacht. Kaum war mein Teller nahezu leer bekam ich mehr auf den Teller…Es war aber auch sehr lecker muss man zu Ihrer Verteidig ung sagenJ! Nach der vierten oder fünften Portion(ich weiß es nicht mehr) habe ich schnell meinen Teller in die Küche gebracht um nicht gleich am ersten Tag 5 Kilo zuzunehmen…
Ich genieße es wirklich hier…Alle sind höchst freundlich, das Essen ist lecker, ich habe ein Bett und genieße das Traumhafte Wetter! Meiner neuer Name für das nächste Jahr ist Kweku und alle Leute heißen mich herzlich als Ghanaer willkommen…Ich bin froh endlich hier zu sein. Zu lange hat man darüber geredet und drauf gewartet….jetzt beginnt mein Abenteuer und ich bin gespannt was ich hier mit Gott erleben werde
Liebe Grüße und Gottes Segen aus Ghana…
Frederic „aka“ Kweku
FOUNDATIONAL TRAINING in Manchester 18.09.09
Hey Deutschland,
Nach knapp 3 Wochen auf der regnerischen Insel GB weiß ich deutsche Küche jetzt sehr zschätzen ud schaue mit Freude auf die kulinarischen Freuden die Ghana so zu bieten hat...Egal was alles ist besser als Toast und Bohnen...:D!
Ich hatte wirklich 3 geniale Wochen in Manchester...Auch wenn ich vom sonnigen Deutschland direkt mit Regen auf der Insel empfangen wurde...Unsere Seminare fanden in der Life-Church in Burnley statt, während die Jungen in einer Gemeinde etwa 5 km entfernt schliefen und die Mädels in einer anderen Gemeinde nur 2km entfernt!
Mein Bett war der Boden...nur "versüßt" durch meinen Schlafsack! Nachdem ich nach dem 3ten Tag eine Faustgroße Spinne aus meinem Schlafsack holte beschloss ich von dem Raum in dem alle Jungs schliefen in den Flur umzuziehen:)...Dort schlief es sich wesentlich angenehmer, wobei das weniger an Spinnen oder ähnlichen lag sondern eher an kronischen Schnarchern!!!
Unser Tag begann jeden Morgen um 8 Uhr...Frühstück(Toast und Kornflakes) und dann ab in die Gemeinde...Die Seminare dauerten teilweise bis 19 Uhr, waren aber sehr abwechslungsreich und sehr interessant!
Habe dort viele neue Freunde gefunden und darüber hinaus mein Team mit dem ich in Ghana zusammen arbeiten werde kennengelernt! Denke ich habe nicht nur Teammitglieder gefunden sondern auch Schwestern und Freundinnen....Verstehen uns super...
Außerdem hatte ich in Manchester die Gelegenheit auf einer Ghanaischen Geburtstagsparty schonmal einen Ausblick auf die Kulinarischen Köstlichkeiten Ghanas zu werfen...Viele Kohlenhydrathe und
scharf....Oh jaaaaaaaaa!Aber sehr köstlich!:)
Heute am Freitag dem 18 September bin ich zu hause angekommen um in ca 5 Stunden wieder zum Flughafen zu fahren! Ghana ruft und ich bin sehr gespannt welche Abenteuer auf mich warten...
Hatte in den letzten 2 wochen kein Internet...Aber in Ghana werde ich im Büro W.Lan haben:)!
Werde also wöchentlich aktuelle Infos, Erlebnisse, Fotos und Videos mit Euch teilen...
Danke das Ihr hinter mir steht...
Ganz Liebe Grüße und Gottes Segen
Freddy
ps: mein Ghanaischer Name ist" Kweku"....;)
Mo
10
Aug
2009
Mein Sommer bei WDL
Nachdem ich in Freiburg der sonnigsten Stadt Deutschlands eine Woche schlechtes Wetter und das Startseminar "über mich ergehen lies", brach ich Richtung München auf um dort meine nächsten 3 Wochen auf den Jugendfreizeiten von WDL zu verbringen.
Direkt am ersten Tag war wunderschöner Sonnenschein undein großes Beachvolleyballturnier in dessen Rahmen ich von allen bergüßt wurde. Mein Aufgabenbereich in den nächsten Wochen bestand darin das Sportprogramm für 150 Judenliche im Alter von 14-20 Jahren zu gestalten. Neben zahlreichen Fußball- und Volleyballturnieren musste auch mal mehr Action geboten werden bei z.B. Waterbiking oder aus dem 1ten Stock auf Matten springen...Zusätzlich dürfte ich kräftig für gute Laune sorgen indem ich mich vor allen ein wenig zum Affen machte! Manchmal unangenehm aber durchaus sehr effektiv:)! Während den 4 Wochen war ich aber nicht alleine für den Sport verantwortlich sondern hatte Corny und Benni zur Seite mit denen gemeinsam alles geplant und umgesetzt wurde!
Neben der Sporttätigkeit durfte ich auch ins Freizeitteam/Freizeitleitung reinschnuppern und mal die Tagesleitung übernehmen und mal eine Andacht moderieren was mir viel Spaß gemacht hat. Ein Sommer voller Sport, Action, Spaß, auch Stress und vielen coolen Gesprächen mit Jugendlichen...
Jetzt bin ich wieder zu Hause und kann fast schon wieder packen denn am 30.August geht es Richtung Manchester zum foundational Training...Bis dahin bleibt aber noch genug Zeit sich zu verabschieden und sich nochmal zu drücken:)!
Liebe Grüße Frederic
Di
23
Jun
2009
COUNTDOWN
Bald ist es soweit...am 6.Juli habe ich mein erstes Vorbereitungsseminar in Freiburg der "sonnigsten" Stadt Deutschlands...Dort werde ich auf meinen Einsatz in Ghana vorbereitet!
Direkt im Anschluss fahre ich nach München zum Starnberger See, wo ich mich riesig drauf freue...Ein Sommer voller Action, Sport, Spaß und Gott..."Geht das?"....wer mich kennt weiß die Antwort;)...
Ich wünsche mir von Euch meinen Freunden, Verwandten und Bekannten(Menschen die mir lieb sind), dass Ihr mich bei meinem Vorhaben unterstützt...Ich würde mich riesig freuen wenn Ihr Euch für meine Arbeit interessieren würdet und mich Unterstützen wollt...Ich brauche Unterstützung und einen Rückhalt...Jeder von Euch tue das wie es Ihm gefällt...
Der eine finanziell, der andere durch Gebete und wieder andere die mir einfach nur viel Glück wünschen und mir "die Daumen drücken"...:)!
Wenn Ihr fragen habt, Euch für meine Arbeit interessiert oder/und mich unterstützen wollt(wie auch immer das aussehen mag:), dann schreibt einfach eine Mail an frederic_thieltges_1989@hotmail.com ....ich freue mich von Euch zu hören!
Danke das Ihr Euch für meine Arbeit interessiert...
Liebe Grüße und Gottes Segen
Euer Frederic "aka freddy":)
Mein Jahr in Ghana Phil.4,13"Alles vermag ich durch den
der mich stark macht."
Frederic Thieltges
